Das VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) ist ein für Endkunden unter www.buchhandel.de frei zugänglicher Katalog, der zwei Millionen Titel von etwa 21.000 Verlagen aus dem deutschsprachigen Raum enthält und seit 1971 erscheint. Voraussetzung für einen Eintrag in das VLB sind eine Titelmeldung des Verlags und eine ISBN. Verzeichnet sind auch Buchtitel, die noch nicht erschienen sind. Das VLB ist somit eines der wesentlichsten Recherche-Instrumente vor allem für Buchhändler. Ein Titel, der nicht darin aufscheint, ist nur mit Aufwand zu recherchieren. Ursprünglich erschien das Verzeichnis lieferbarer Bücher in gedruckter Form, seit 2002 auch online und seit 2004 nur mehr auf CD-ROM in monatlichen Abständen.

Um den Anreiz für Verlage zu erhöhen, ihre VLB-Einträge stets aktuell halten, wurde zu Beginn des Jahres 2015 ein dreistufiges Preismodell eingeführt, das Verlage, die sich um Datenaktualität bemühen, mit einer niedrigeren Jahresgebühr begünstigt.

Neben dem VLB stehen u. a. noch folgende Verzeichnisse zur Verfügung:

VLZ: Verzeichnis lieferbarer Zeitschriften
VLM: Verzeichnis lieferbarer Musikalien
VLKM: Verzeichnis lieferbarer Kaufmedien
VLKV: Verzeichnis lieferbarer Kaufvideos
VGB: Verzeichnis vergriffener Bücher

Links

Literatur

  • Michaela Jenckel: Das „Verzeichnis lieferbarer Bücher“. Vorgeschichte, Entwicklung und Struktur. Fachhochschule Hamburg 1989.
  • Klaus G. Saur: Das Verzeichnis lieferbarer Bücher. In: Die effektive Bibliothek. Roswitha Poll zum 65. Geburtstag. Hg. v. Klaus Hilgemann und Peter te Boekhorst. München: Saur 2004, S. 110–116.

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