Die ISBN (International Standard Book Number/Internationale Standard-Buchnummer) dient der eindeutigen Identifikation eines Buches. Das 1967 in Großbritannien eingeführte Nummernsystem, das seit 1970 ISO-Standard ist, dient vor allem dem Buchhandel zur Rationalisierung des Bestellverkehrs. Das setzt voraus, dass jede ISBN nur einmal vergeben wird, was beispielsweise die Unterscheidung von unterschiedlichen Auflagen ein und des selben Titels möglich macht.  Nicht nur gedruckte Bücher, sondern auch E-Books, Hörbücher, Kalender und auch so genannte ›Non-Books‹ können mit einer ISBN versehen werden. Eine Verpflichtung, ein Buchprodukt mit einer Buchnummer zu versehen, besteht nicht. Im deutschsprachigen Raum ist eine ISBN Voraussetzung dafür, dass ein Titel in das VLB (Verzeichnis lieferbarer Titel) aufgenommen wird.

Eine ISBN besteht aus 13 Stellen und setzt sich aus folgenden Nummerngruppen zusammen (hier am Beispiel der ISBN 978-3-902752-07-9 erklärt):
978: EAN-Code für die Warengruppe Buch
3: Sprachraum (0 und 1 = englisch, 2 = französisch, 3 = deutschsprachig usw.)
902752: individuelle Verlagsnummer, die von nationalen ISBN-Agenturen vergeben wird
07: Buchnummer, die der Verlag vergibt
9: Prüfziffer

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Literatur

Anneliese Budach: Internationale Standard-Buchnummer. Frankfurt/M.: Buchhändler-Vereinigung 1970.

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